11.05.2012
Was für eine verrückte Woche!!!
Am Dienstag hat Mami mehr oder weniger den nicht vorhandenen Hut auf die Arbeit gehaut und das Dienstverhältnis beendet. Wer jetzt glaubt, dass sie depressiv oder so was ist ... der irrt!
Und zwar gewaltig ... sie spinnt maximal ... und ich muss herhalten ... ich schwörs: wir waren jeden Tag am Trainingsplatz. Eigentlich ja nix schlimmes, aber ich will jetzt auch mal Pause haben ... und die habe ich morgen ... da guckt sie nur bei einer Prüfung zu ... aber Sonntag, da verlasse ich nicht das Haus. Soll sie doch alleine zur Prüfung von Gisela und Patrick fahren! Ich bleib bei Papi und Pino und basta!!!
03.05.2012
Urlaub ist echt super! Ich hoffe, wir machen das noch öfter! Aber mal zurück auf Anfang J
Wir sind am Sonntag angekommen und so nach und nach trafen auch meine Kumpels und Kumpelinen ein: Henry, Krüml, Olli, Ira, Pia, Romy, Amy und Nona. Das war vielleicht ein gewusel bei den Begrüßungen.
Nach dem Mittagessen der Zweibeiner sind wir dann ein bissi raus gegangen. Pino und ich nicht so weit, weil es hatte ungefähr 35 Grad und der Weg war nur in der prallen Sonne und auf Asphalt. Das wollten uns unsere Zweibeiner nicht zu muten. Eigentlich war nach einem kurzen geplantsche in der Pielach schon wieder genug und wir sind zurück in unser Hotel. Dort durften wir im Garten ohne Ende toben. Wir haben auch Paula kennen gelernt, die Haus- und Hofhündin. Die hat Energie ohne Ende!!! Erst zum Schlafen gehen sind wir wieder in unser Zimmer gegangen, so wie die anderen auch.
Am nächsten Tag haben die anderen wieder eine Wanderung unternommen, Papi, Mami, Pino und ich haben beschlossen, noch einen Ruhetag im Hotelgarten einzulegen. Das hat echt gut getan. Einfach mal nix tun … naja, fast nix tun. Musste ja Fliegen und Schmetterlinge jagen und den Ameisen habe ich auch zugeguckt.
Am Dienstag sind dann Papi, Mami, Pino und ich auf die Gemeindealpe gefahren. So richtig mit dem Sessellift nach oben und dann den Berg zu Fuss wieder runter. Bei der Mittelstation, wo für uns mit dem Lift Endstation war, lag doch tatsächlich noch richtiger Schnee. Pino und ich sind natürlich wie die verrückten auf diesen Schneeberg hoch gelaufen, machten Schneengel und haben eine anständige Schnauze voll davon genommen. Der Weg runter war eigentlich nicht wirklich spektakulär. Zu Hause angekommen sind wir dann schnell noch zu dem nahen Bach und sind ein bissi schwummen gegangen. Den restlichen Tag haben wir wieder im Garten genossen.
Am Mittwoch ging es erneut mit einem Sessellift den Berg hoch. Voll lange sind wir da gefahren und beim runtergucken habe ich ganz tolle Wälder mit Bächen und Wasserfall erspäht. Ich hab auch ganz viel Wild gehört, aber nicht erspäht. War vermutlich doch nur ein Mausi oder ein Vogi.
Beim Aussteigen aus dem Lift dachte ich wirklich für einen Augenblick, dass ich im Paradies gelandet bin: Wiesen ohne Ende und was für eine Ruhe!!! Wir waren die einzigen da oben. Und weil wir die einzigen waren, durften wir ohne Leine oder Mauli ins Tal runter. Und das war super aufregend: wir sind nämlich extrem spannende Wege hinabgestiegen. Da hat man sich teilweise echt extrem konzentrieren müssen, wo man hinsteigt, sonst wäre man gestolpert und dann runtergepurzelt. An einer sehr steilen Stelle hat sich Mami dann auf einmal auf den Hosenboden gesetzt und sich wirklich runterrutschen lassen. Von der kleinen Panikattacke davor erzähle ich Euch aber jetzt nichts.
Den ganzen Abstieg haben wir als Rudel bewältigt: Pino ist vorausgelaufen und hat die Wege gecheckt, hat dann mich informiert und ich hab dann Mami und Papi informiert. Die drei Pausen haben wir auch voll gemeinsam genossen und aus derselben Wasserflasche geschlürft.
Krönender Abschluss dieses Tages war wieder ein Bad in dem Bach gleich beim Hotel.
Und heute, heute haben wir uns wieder einen Ruhetag im Hotel gegönnt. Naja, mit ein paar Trainingseinheitenunterbrechungen, aber kein übermässiges getobe, das erlaubt Mami mir nämlich nicht, weil ich mir meinen Pfotenballen ein bissi aufgeschunden hab und jetzt einen leichten Verband oben habe. Tja und morgen … morgen fahren wir wieder nach Hause zu Gismo.
17.03.2012
Was bin ich froh, dass die doofe Woche endlich um ist!!!
Montag war wie immer anstrengend, Dienstag Abend haben wir wie immer unsere Freundin Cookie getroffen, Mittwoch lief ganz doof.
Zuerst bekam Mami einen Anruf und dann glaubte ich schon: Juhuu … es geht raus.
Naja, es ging auch raus. Aber nicht in den Wald. Auch nicht in die Hundezone.
Nein, nein! Es ging ins Außenbüro von meiner Lieblingstante.
War das langweilig!!! Mami hat mit meiner Lieblingstante gearbeitet, Pino, Nino und ich haben brav sein müssen.
Bell ich doch, noch langweiliger geht’s ja wohl nicht!
Als kleine Entschädigung ist dann Mami mit uns vom Außenbüro nach Hause zu Fuß gelaufen.
Wirklich lange waren wir nicht zu Hause. Eigentlich ist Papi mehr oder weniger „nur“ nach Hause gekommen und dann ging es weiter. Ich dachte ich seh nicht richtig, als wir beim Trainingsplatz ausgestiegen sind.
Und dann sah ich sie schon: Claudia – unsere Trainerin.
Mami hat doch glatt ein zusätzliches Training ausgemacht. Das hat super viel Spaß gemacht … wie immer J
Am Donnerstag war es superdoof im Büro: meine Lieblingstante war nicht da, dafür kamen ständig Fremde. Logisch, die wurden alle gehörig verbellt. Geht ja nicht, dass da jeder kommen und gehen kann wie es ihm gefällt.
Am frühen Nachmittag kam dann die Krönung: Mami ist ohne mich weggegangen. Voll lange war sie weg. Na ich hab vielleicht geschmollt!!!
Nach der Arbeit ist es auch nicht nach Hause gegangen. Oh nein!!! Zuerst hat mich Mami in so ein Einkaufszentrum geschleift, wo ich bei einer Freundin von meiner Lieblingstante ihren Hund kennen gelernt hab und dann stand plötzlich Patrick ohne Phebee vor mir. Mami wollte doch glatt, dass ich in ein fremdes Auto einsteig. Unerhört, oder?
Und dann bin ich schon wieder alleine gelassen worden.
Im Nachhinein kann ich nur sagen: zum Glück! Mami war nämlich mit Patrick in so einem großen Möbelhaus und ich hab „nur“ vom Parkplatz oben am Dach von dem Möbelhaus mit dem überdimensionalen Lift nach unten fahren müssen und dann vom Lift hinaus zu schon wieder einem fremden Auto.
Highlight an dem Tag war einzig und alleine die Ausstrahlung vom Dreh auf ATV LIFE (ab Minute 5:30 unter http://atv.at/contentset/669420).
Der Freitag verging zum Glück wie im Flug. Mami hat sich dann niedergelegt wie wir zu Hause waren und als ihr Wecker bimmelte, wurde ich ganz nervös.
Und ja, es ging wieder zu meinem heißgeliebten Trainingsplatz.
Das war voll super dort. Ich bekam ganz viel Wursti und ich hab voll viel mit Mami und Claudia gespielt. Vorerst. Dass wir dann auch was „ernsthaftes“ gemacht haben, ist mir erst im Nachhinein aufgefallen.
Mami ist es aber gar nicht gut gegangen: die hat sich nicht so gut bewegen können wie sie wollte, weil sie viel zu müde war. Und plötzlich und ohne jede Vorwarnung war mein Training auch schon vorbei.
Mami hat gemeint, sie mag jetzt nix machen, wo ich einen Fehler machen könnte, nur weil sie sich nicht gscheit ausdrücken kann.
Ist das nicht super von ihr?!
Und heute Samstag, ist Mami voll zeitelig aufgestanden und hat ihren großen Rucksack gepackt. Dann hat sie das Schild mit meinem Namen drauf geschnappt und ich hab gewusst: Fährtenwinterpause ist vorbei!
Und ich habe richtig gedacht!!! Ich habe alle meine Freunde wieder getroffen und Trainer Hans. Ich hab mich gefreut. Und Mami scheinbar auch: die hat mir nämlich eine lange schwierige Fährte gelegt.
Beim zweiten Gegenstand war es aber irgendwie komisch: da war nämlich „nur“ mein Hilfsdoserl mit Wursti drinnen – das brauch ich noch, weil ich mich noch nicht 100 % automatisch hinlege bei einem Gegenstand.
Aber zurück zur Fährte: ich hab die toll ausgearbeitet bis eben zu dem besagten 2. Gegenstand. Ich hab zwar in der Umgebung noch nachgesucht, ob da nicht was anderes liegt – so wie beim ersten z. B. das Teppichstückerl – aber da war nix. Zur Sicherheit hab ich mich niedergelegt und Mami und auch Trainer Hans haben sich voll gefreut. Dann hat Mami mich kurz aufgelöst und mit Hans gemeinsam geguckt, die haben aber auch nix gefunden. Hans hat dann gemeint: Vermutlich hat das eine Krähe mitgenommen.
Wenn das stimmt, dann rufe ich hiermit alle Krähen der Welt auf: bitte lasst meine Gegenstände in Ruhe, ich mach ja dann was falsch wenn ihr was wegnehmt, obwohl ich nix falsch mach!!! Kapische????
Mami hat mich dann wieder angesetzt und ich bin schnurstracks und ohne Umwege zu meinem letzten Gegenstand gegangen.
Gar nix verlernt hab ich auf der Fährte, aber auch gar nix!!!
Und weil ich so brav war, entfiel heute das Rettungshundetraining.
Weil die ganze Woche extrem anstrengend war, habe ich mich heute einfach nur ausgeschlafen. Bis zur Abendrunde im finsteren Wald. Sogar der Mond war weg, so finster war es. Ich hab trotzdem was grausliches gefunden in dem ich mich wälzen konnte. Ich versteh gar nicht, wieso Mami sich nicht darüber gefreut hat, wie sie das gesehen hat J
Ich hoffe, Euch ist jetzt klar, warum ich die Woche schon wieder so schweigsam war … aber bei all dem Stress hatte ich einfach keine Zeit Euch auf dem Laufenden zu halten J … Nix für ungut J
08.03.2012
Uiuiui … das war gestern aufregend!!!
Mami, Pino und ich bekamen endlich Besuch von einem Team von ATV. Aber nicht einfach so, nein, nein, das wäre ja kein Grund. Wir bekamen Besuch, weil wir uns auf My Social Petwork so wohlfühlen J
Diesmal hat mich Julius gefragt, ob ich sowas machen möchte. Ich hab nicht wirklich lange überlegen müssen, dann hab ich Mami gefragt und sie hat es mir wieder (nach dem Termin für die HEUTE) erlaubt.
Ich muss das Team aber auch rügen: sie kamen zu spät! Zu mir!!! War ja wohl klar, dass ich die so gehörig schimpfen musste.
Der Herr Kameramann war mir am suspektesten von den dreien. Der hat so viel Zeug mitgehabt, was noch dazu so groß und mächtig war. Ich hab schon voll die Panik gehabt, dass der bei uns einziehen möchte.
Eineinhalb Stunden haben wir zu Hause gedreht: mal am Computer, dann relaxt auf der Couch und Mami hat ein paar Fragen zu My Social Petwork beantworten müssen.
Und dann kam das Aufregendste: Ich habe Cookie und Sir Henry das erste Mal getroffen.
Haha, was für ein Joke!!! Wir sind schon fast ewig miteinander befreundet, aber fürs Fernsehen haben wir so getan, als hätten wir uns zum allerersten Mal im wirklichen Leben getroffen. Das war Schauspielkunst von den Beteiligten, dass jeder Oscar-Empfänger sofort die Trophäe an die drei abgeben müsste.
Beim Treffen hat dann auch die Mami von Sir Henry und der Papi von Cookie was sagen müssen … die haben das auch ganz toll gemacht das Interview.
Weil es schon so dunkel war, hat sich das Team dann bald verabschiedet und so konnten Cookie, Sir Henry, Pino und ich noch etwas toben. Und dann ging es auch schon wieder heim.
Was war ich froh, dass die wirklich alles mitgenommen haben – so war mir klar: die kommen nicht so schnell wieder.
Ja, es war anstrengend, aber auch lustig. Und jetzt warten Mami und ich auf den Anruf, wann der Beitrag ausgestrahlt wird.
12.02.2012
Wau!!!
2 supertolle Spaziergänge an einem Tag … wer hätte das gedacht!
Heute Vormittag: klirrend kalt, aber bei tollstem Sonnenschein.
Papi, Pino, Mami und ich sind ins Gütenbachtal gefahren. Dort sind wir eine schöne große Runde gelaufen – über Wiesen und Felder.
Zu Hause angekommen, haben sich Mami und Papi ein Frühstück gemacht. Ich bekam auch was ab: ein Stück Butterbrot. Yummyumm, das war super lecker.
Den Nachmittag haben wir verkuschelt und verschlafen – das tat verdammt gut … uns allen!!!
Und am Abend, wo es schon ganz viel dunkel war, haben wir nochmal eine Runde im Gütenbachtal gedreht und diesmal war meine Trainingskollegin Phebee mit dabei.
Die muss auch den ganzen Tag verschlafen haben … zumindest wollte sie nur spielen mit mir.
Pino war wie immer mit schnüffeln beschäftigt.
Jedenfalls haben wir auch diesmal eine große Runde gedreht und das Toben war echt supertoll mit Phebee. Pino ist auch mal wieder eifersüchtig geworden und wollte Fibi und mich am spielen hindern … das ist ihm aber nicht ganz geglückt.
Und jetzt freue ich mich schon auf morgen … einem ruhigen Tag zum Relaxen im Office.
Jänner 2012
31.01.2012
Ich glaub‘ heute war ein falscher Montag.
Da komm ich halb erfroren ins Office … und dort erfrier ich weiter! Die blöde Heizung hat nur ganz ganz ganz wenig warm gemacht.
Dann dachte ich: SUPI … auf zum Auftauen nach draußen.
Zu früh gefreut … OK, das Auftauen hat funktioniert aber die Freude währte nicht lange.
Mami hat auf die Post müssen. Und sie hat mich mitgenommen. Also so richtig hinein zu den Schaltern. Ich bin ganz brav neben Mami gelaufen, beim Schalter hab ich die Angestellte ganz freundlich begrüßt – hab kurz über das Pult geschaut – und dann hab ich mich artig neben Mami gesetzt und sie angeguckt, damit mir nicht entgeht, dass sie fertig ist.
Mami ist bald fertig gewesen und hat noch die Rechnung ins Geldbörsel reingegeben da kommt plötzlich ein „alter Sack“ von hinten und keift sie an „Sie wissen oba scho, dass da Hunde vaboten san!“
Mami war perplex, hat mich schnell auf die andere Seite genommen und dem „alten Sack“ geantwortet: „Nein, das wusste ich nicht“. Keift der weiter: „Sans oba“
Boh ey … ich hab Mami ganz schnell rausgezogen aus der Post, weil ich hab sofort gesehen, dass Mami gleich zurückbeisst. Die war vielleicht grantig! Natürlich nicht auf mich, sondern auf diesen „alten Sack“.
Und jetzt frag ich mich, was wäre passiert, hätte Mami zurück gebissen??? Wäre Mami dann auch auf eine Liste gekommen und ich müsste den Hundehalterführschein mit ihr machen und bei Nichtbestehen bleibt die Maulkorbpflicht auf Lebensdauer???
Aber mal Spaß bei Seite oder so … was kommt als nächstes??? Hunde raus aus der U-Bahn????
Und der Oberclou bei dem Ganzen: wie wir in die Post hineingegangen sind, sind Mami und ich bei Angestellten vorbeigegangen … wieso haben denn die Mami nicht gleich aufmerksam gemacht, dass auf der Post Hunde verboten sind???
Aber was haben die gemacht??? Mir nachgeschaut, weil ich so brav und artig neben Mami gegangen bin.
Ich muss mich glaub ich wiederholen: arme traurige verkehrte Welt
29.01.2012
Heute war wieder Wandertag mit meinen Hundeschul-Freunden.
Ziemlich gleich zu Beginn, hat uns ein Klischee-Jäger erwischt ... jawohl! Klischee!!! Er hat uns nämlich in seinem Mitsubishi aufgehalten :)
Wegen dem feinen Herren, kamen wir alle an die Leine - den Spaß haben wir uns aber trotzdem nicht nehmen lassen *ätsch*!
Nach der obligatorischen Mittagspause hab ich dann auf Oberstreber gemacht: ich bin ein ganz schön langes Stück des Weges im schönsten "Fuss" neben Mami gelaufen. Die hat sich vielleicht gefreut ... und ich mich auch, weil ich hab ganz viele von den super leckeren Leberkeksis bekommen.
Bei einer Wiese haben wir dann halt gemacht - da war Mami dann wieder Fotografin und wir haben toben dürfen.
Und jetzt bin ich ganz viel müde von unserem Wandertag und freu mich schon ganz dolle auf den nächsten :)
22.01.2012
Der Freitag hat irgendwie seltsam geendet: Pino und ich sind um unser fressi gefallen. Nix gab’s!!! Da hab ich schon gedacht: da ist was im Busch.
Am Samstag in der Früh hat dann Mami den großen Rucksack gepackt und hat ihren „Schmutzoverall“ angezogen. Da war mir noch klarer: Es ist was im Busch!
Wir haben dann Patrik getroffen und der wollte, dass ich ohne vorheriges Kennenlernen zu seiner Hündin einsteig.
Rüde von Welt macht so was aber nicht!!!
So musste Fibi aussteigen, wir haben uns kurz beschnuppert, ich bin dann eingestiegen und hab natürlich Fibi dazugelassen.
Dann ging es quer durch Wien und wieder zurück.
Ausgestiegen sind wir in einem Wald, wo ich noch nie vorher war. Wir das waren Fibi und ein Baby-Staff.
Hundwandertag war das aber keiner, dafür sind wir viel zu wenig gelaufen.
Ganz im Gegenteil. Wir mussten nochmal einsteigen. Ich zum Glück nicht so lange. Mami hat mich wieder rausgeholt und dann ging mir ein Licht auf: die macht ein Flächensuchtraining mit mir!!!
Als erstes haben wir nur eine Baby-Sichtanzeige gemacht. Und ich hab ganz genau gewusst was ich tun muss: Bellen was das Zeug hält.
Und das hab ich gemacht. Ui, mein Opfer hat sich vielleicht gefreut! Und Mami sowieso.
Danach ging es wieder ins Auto und ich musste warten. Ich mag Warten noch immer nicht!!!
Beim zweiten Mal rausholen hab ich dann schon richtig suchen müssen. Das war vielleicht ein Spaß für mich, wie ich dann mein Opfer in einem Reisignest gefunden hab. Ich hab ganz lang, ganz laut nach Mami gebellt und ich hab mich nicht wegbewegt vom Opfer. Da hat sich Mami gleich noch mehr als vorher gefreut. Und das Opfer hat sich auch gefreut dass ich es gefunden hab: es hat gaaaaaaaaaaaaaaanz viel mit mir gespielt.
Dann … leider, leider … hat es wieder warten geheißen.
Beim dritten Mal hab ich sogar zwei Personen suchen dürfen. War für mich aber wieder kein Problem.
Nach erneutem Warten hab ich noch was gaaaaaaaaaaaaaanz lustiges machen dürfen: ich hab den supergatschigen Weg zu meinem Opfer laufen dürfen.
Wie ich wieder bei Mami war hat sie nur gemeint: Schweindi, brav warst.
Ob Mami und ich weiter mit der Rettungshundearbeit machen wissen wir jetzt noch nicht, wir haben uns mal gesagt, noch ein paar Trainings besuchen und genau beobachten. Weil überstürzen wollen wir diesmal gar nix!!!
Und heute ... war ich noch immer so KO, dass ich nur geschlafen hab
18.01.2012
Der Tag X war da :)
Meine Freundin Mini von My Social Petwork hat mich ja gefragt, ob ich in die Zeitung will. Ich hab das mit Mami besprochen und sie hat es mir erlaubt. Am Montag hat die Redakteurin die Mami angerufen und einen Termin mit der Fotografin ausgemacht.
Der Tag war heute.
Das war eine ganz liebe die Fotografin. Zuerst haben wir ein paar hundert Fotos im Schnee geschossen und dann nochmal ein paar hundert bei uns zu Hause.
In Pose schmeissen ist ganz schön anstrengend ... und deshalb: schlafe ich, bis die Redakteurin anruft und das Interview noch will :)
15.01.2012
Nachdem uns - also die HuSchu-Gang - die Zweibeiner unter Vorspielung falscher Tatsachen nach draußen gelockt haben, und wir - also die HuSchu-Gang - mehr als brav waren beim Blutabzapfen, haben die Zweibeiner als Wiedergutmachung an uns - also die HuSchu-Gang - beschlossen, mal wieder einen Wandertag zu machen.
Der war heute. Wir haben uns ganz nah bei meinem ehemaligen Flächensuchtraininggebiet getroffen und sind dann losmarschiert. Über Stock und Stein, über Schlamm und Eis. Die ganz braven von uns durften freilaufen, die weniger braven mussten an der Leine bleiben. Wir, also die ganz braven von der HuSchu-Gang haben aber IMMER auf die langsameren nicht so braven gewartet.
Kurz nach dem Fotoshooting "HuSchu-Gang on the road" ist ein kleiner Unfall passiert:
Mein Lieblingskumpel Sir Henry hat sich ein bissi zu weit von uns weggetraut um bei einem Tümpelchen zu schnüffeln. Ich glaube, er hatte Durst. Jedenfalls ... kurz nicht aufgepasst ... und schwupps ist er eingebrochen. Sein Frauli hat das gar nicht mitbekommen, aber mein immer super aufmerksames Frauli hat das sofort mitbekommen. Zum Glück hatte das Frauli von Krümel zumindest einen Hundehandschuh mit, mit dem der arme verunglückte Sir Henry etwas trocken gerubbelt werden konnte. Ich bell's Euch: dem war das voll peinlich. Also nicht dass er eingebrochen ist, sondern dass er vor allen trockengerubbelt wurde.
Die Zweibeiner haben sich dann ganz dolle beeilt, damit sie schneller beim Zielgasthaus ankommen, damit sich Sir Henry eben nicht verkühlen tut oder so.
Ganz friedlich sind wir alle unterm Tisch gelegen. Am Anfang hat Pia gemeint, sie muss die Kellner verbellen, aber denen war das wurscht und so hat dann auch Pia ganz rasch Ruhe gegeben und so haben wir dann alle ein kleines Schläfchen gehalten.
Krümel war so K.O., dass sie es sogar kommentarlos geduldet hat, dass ich mich an sie angekuschelt hab. Wahrscheinlich war ihr ein bissi kalt am Popsch und deswegen habe ich dürfen.
Nachdem dann die Zweibeiner geschmaust haben, war dann unsere Fütterungszeit: Frauli Krümel hat uns super dolle mit Keksis vollgestopft. Und dann ging es auch schon wieder auf den Retourweg.
Am Retourweg hat es dann nochmal ein Fotoshooting gegeben, diesmal ohne Sir Henry, weil der ist schon früher nach Hause aufgebrochen.
Und weil wir alle so brav und artig waren, wird der Wandertag in ca. 14 Tagen wiederholt - da quatschen sich die Zweibeiner noch zusammen ... na??? Wer kommt sonst noch mit??
30.12.2011 - 01.01.2012
Also vorweg mal: PROSIT NEUJAHR … was auch immer das bedeuten mag.
Den Jahreswechsel habe ich heuer zum zweiten Mal in der mucksmausalstillen Steiermark verbracht. Naja, mucksmauserlstill war’s ja nicht gerade … das lag an dem ganz kleinen Zweibeiner. Der hat geredet und geredet und geredet … und es war ihm voll wurscht, dass ihm niemand zugehört hat. Aber mal schön der Reihe nach.
Am Freitag Nachmittag haben Mami und Papi ihre sieben Zwetschken gepackt und ich hab ganz doll aufgepasst, dass ja auch MEINE Sachen den Weg in den Koffer finden.
Am späten Nachmittag, wo es nur noch ganz wenig hell war, sind wir dann endlich angekommen. Zuerst mussten Pino und ich ein bissi im Auto warten. Aber dann – Luke auf und raus. Raus in den pulvrigsten Pulverschnee den man sich nur vorstellen kann. Herrlich war das!!! Pino und ich haben getobt wie immer wenn wir ankommen. Und dann durften wir auch ins Hausi. Und was sehen meine schneeverblendeten Augen???? Ein Katzengetier. Au backe, mir bleibt auch gar nix erspart.
Und eh klar: ich durfte sie weder jagen noch fressen. Nur im Vergleich zu uns: sie musste drinnen bleiben, Pino und ich durften immer wieder raus wenn wir es wollten. Und wir wollten oft raus.
Also am Freitag ist ja nicht wirklich mehr viel passiert. Aber dafür ging es am Samstag ganz schön rund:
Mami ist schon ganz zeitelig aufgewacht und logo, sie ging erst mal mit uns vor die Tür. Uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii … es hatte gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel geschneit in der Nacht, man hat schon gar nicht mehr gesehen, wo Pino und ich überall langelaufen sind am Vortag. Also mussten Pino und ich wieder ganz viel laufen, damit man unsere Spuren wieder sah.
Mami war dann ein bissi ein Spielverderber, weil die doch glatt ihren Kaffee wollte. Der Vorteil, wenn Zweibeiner ihren Kaffee aus einem Glas statt aus einem Häferl trinken: es passt nicht so viel hinein und sie sind schneller fertig.
Wieso wisst ihr, dass es also bald wieder nach draußen ging mit uns???
Es kam auch die kleine Plaudertasche hinaus in den Schnee.
Aus heiterem Himmel fing Mami an, die Leine von mir auseinander zu nehmen und mir wild herumzuschlingen. So schnell konnte ich gar nicht davon laufen, hing an mir … eine Rodel dran. Und auf dieser Rodel saß die kleine Plaudertasche. Ich dachte: mein Schwein pfeifft, was soll das? Mami ging ein paar Schritte weg von mir und wedelte mit meinen Lieblingsleckerlies herum. Kurz in Gedanken versunken bin ich also zu Mami hin … mit der Rodel und der kleinen Plaudertasche. Und Mami ging wieder Lieblingsleckerlieswachelnd weg. Ich wieder hinten nach. Wieder ging die Rodel mit der kleinen Plaudertasche mit. Und dann ging mir ein Licht auf: die wollen dass ich die Rodel mit der kleinen Plaudertasche ziehe. Die kleine Plaudertasche quiekte vor Freude und Mami lobte sich auf einen Krüppel.
Ganz ehrlich: mir hat das Spaß gemacht, also nicht dass sich Mami auf einen Krüppel verbogen hat, sondern dass der Zwerg so einen Spaß hatte. Und wirklich lang oder weit hab ich den ja nicht ziehen müssen. Mami hat nämlich gemeint: das ist sehr anstrengend.
Woher weiß Mami das nur???
Zum Ausgleich hat mir die kleine Plaudertasche und seine größere Schwester ganz viele Schneebälle geworfen. Das war ein Spaß!!! Und bald hab ich selber wie ein großer Schneeball ausgesehen.
Leider musste ich dann wieder ins Hausi hinein, damit ich etwas abtaue. Ich glaub ja vielmehr, Mami musste sich auftauen.
Lange waren wir ja wieder nicht im Hausi, weil dann sind wir zur rituellen Winterwonderlandwanderung aufgebrochen. Ohne Leine versteht sich. Obwohl, es wäre wohl klüger gewesen, wenn ich Mami an die Leine genommen hätte, so wäre es ihr vermutlich erspart gewesen, dass sie sich auf den Hosenboden setzt. Mitten so im Wald, so ohne jede Vorwarnung setzt sich Mami hin. Das hat ewig gedauert bis sie wieder hoch kam. Papi musste ihr helfen. Was die für ein Gesicht gemacht hat. Sie hat sich nämlich weh getan. Eine andere Mami wäre umgedreht und nach Hause gegangen. Nicht meine Mami. Meine Mami hat sich tapferst den ganzen langen Weg weitergeschleppt. Dafür hab ich sie dann gar nicht um einen Bissen von ihrem Schinken-Käse-Toast angeschnorrt bei der Endstation.
Allzulange sind wir diesmal gar nicht sitzen geblieben bis der Heimweg wieder angetreten wurde.
Wir laufen also so vor uns hin, als plötzlich ein uns fremder Wuffi mitten auf der Straße liegt und darauf lauert, dass Pino und näher kommen. Der war vielleicht lästig. Pino hat ihm machomässig versucht klar zu machen, dass er Land gewinnen soll. Das war dem egal. Ich hab versucht ihm klar zu machen soll, dass er abhauen soll. Das war dem egal. Dann hat Mami ihm klar gemacht, dass er uns in Ruhe lassen soll. Das war ihm dann nicht mehr egal und er zog weiter.
Zuhause dann wieder angekommen, durften wir noch ein bissi draußen bleiben und wieder im tiefen pulvrigen Schnee toben.
Aber ich muss gestehen: der lange Hatscher war schon sehr anstrengend und deshalb sind wir dann ins Hausi hineingegangen und haben uns aufgewärmt. Alle! Aber … richtig … nicht lange. Weil dann wurde es Zeit, das traditionelle „wirverbrennendasaltejahrfeuer“ anzuzünden.
Das war angenehm! Ich war ja mittlerweile bis auf meine Knochen durchgefroren. Mami hat mit ihrem Lieblingsspielzeug gespielt und kein Foto von mir gemacht. Frechheit, oder?!
Pino der arme Knopf, hat von gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz weit einen Knall gehört und somit war für ihn Schluss mit lustig. Er ist ganz verzweifelt herumgestanden und Mami hat Mitleid mit ihm bekommen und ist dann mit uns hinein gegangen. Dort hat sie sich mal die ganzen Klamotten runtergerissen, ist in ihre bequeme Hose gehüpft und hat es sich mit einem Buch vor dem Ofen gemütlich gemacht. Pino und ich haben uns zu ihren Füssen gelegt und sind ein bissi eingeschlafen. Wirklich viel Ruhe zum Schlafen hatten wir aber nicht, weil die kleine Plaudertasche auch wieder da war und wieder gebrabbelt und gebrabbelt hat. Kurzerhand hat Mami mit uns den Raum gewechselt. Und dort sind wir dann so richtig weggebrochen, der Pino und ich.
Wir sind erst wieder aufgewacht, wie es Zeit fürs Fressen war. Das Fleischi durften wir wieder im pulvrigen Tiefschnee suchen gehen. Das macht uns voll viel Spaß. Und dann … dann war der Jahreswechsel da. Also wirklich bemerkt haben wir das ja nicht, weil wir’s einfach verpennt haben.
Und leider leider … am nächsten Tag ging es schon wieder heim. War ja auch irgendwie besser so. Weil aus dem wunderschönen Weiß von oben, wurde in ziemlich grausiges Nass von oben. Hat gar keinen Spaß mehr gemacht im Schnee herumzulaufen. Weil durch das Nass von oben wurde der schöne pulvrige Schnee zu einem grausigen matschigen Schnee.
Und weil die 1 ½ Tage im Schnee so anstrengend waren … schlafen wir noch heute
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